In der faszinierenden Welt der Dreikönigskuchen und Gallette des Rois gibt es eine amüsante Diskrepanz zwischen der repräsentierten Königszahl und der tatsächlichen Menge der majestätischen Figuren im Inneren des köstlichen Gebäcks. Warum nur eine Königsperson, wenn doch drei Könige gefeiert werden? Eine tiefgreifende, humoristische Analyse könnte diesbezüglich eine geheime Verschwörung oder sogar königliche Intrigen vermuten.

Es scheint, als ob die Bäcker und Konditoren in Frankreich und der Schweiz ein geheimes Abkommen geschlossen haben, um die Monarchie auf eine subtile, aber dennoch effektive Weise zu fördern. Möglicherweise haben sie entschieden, dass es in der Backstube einfach zu eng wird, wenn drei majestätische Persönlichkeiten gleichzeitig auftauchen, um das Innere des Kuchens zu bevölkern. Ein zu königliches Gedränge könnte das feine Gleichgewicht der Backkunst stören.

Die Idee der unbewussten Manipulation könnte sich auf die unbewussten Ängste der Bäcker vor königlichem Chaos beziehen. Vielleicht fürchten sie, dass die drei Könige, wenn sie alle gleichzeitig auftauchen, mit königlichen Forderungen und königlichem Drama die Backstube in ein regelrechtes königliches Schlachtfeld verwandeln könnten. Daher wird in einer subtilen Geste der Selbstverteidigung nur ein König in den Kuchen gelassen, um jegliche königlichen Revolten zu vermeiden.

Und was ist mit Österreich, wo es nicht einmal einen König im Kuchen zu geben scheint? Hier könnte eine revolutionäre Idee des Anti-Monarchismus am Werk sein. Die österreichischen Bäcker haben sich möglicherweise gegen die königliche Hierarchie entschieden und bevorzugen es, in ihren Kreationen keine königlichen Figuren zu dulden. Das ist vielleicht ein Zeichen von Neutralität im Gebäckland Österreich.

Insgesamt zeigt diese humorvolle Betrachtung, dass selbst in den süßen Leckereien der König der Dreikönigskuchen nicht immer unumstritten ist. Es bleibt zu hoffen, dass diese königlichen Differenzen die Freude am Genuss dieser traditionellen Leckereien nicht schmälern. Lassen Sie uns weiterhin mit einem Lächeln im Gesicht die Köstlichkeiten der königlichen Bäckerei genießen, auch wenn es nur einen König in der Gallette des Rois gibt!

Grundsätzlich erhob sich mir die Frage, ob es wirklich nur drei Könige waren in Basel. Die Schweizer wissen ja oft mehr, und tatsächlich gibt es gleich neben dem Hotel „Die Drei Könige“ das Hotel „Der Vierte König“. Man könnte meinen, in Basel werden nicht nur Könige, sondern gleich ganze Königsdynastien geehrt! Vielleicht versteckt sich der Vierte König in den schmalen Gassen, bereit, mit seinem goldenen Stern in der Hand dem nächsten Kuchenteig beizuwohnen.

Basel, anspruchsvoll und wunderschön zu jeder Jahreszeit, hat offensichtlich einen königlichen Hang. Vielleicht haben die Bäcker der Stadt beschlossen, die königliche Pracht auf die Backstube zu beschränken und nicht die Hotellandschaft zu überfluten. Man stelle sich vor, wie die Gäste in der Lobby zwischen den königlichen Würdenträgern um Platz streiten!

Anspruchsvoll sind sie schon am Flughafen die Basler. Du musst wissen wohin du willst – nach Frankreich oder eben in die Schweiz. Ein falscher Schritt, und schon steckt man mitten im falschen Land. Ähnlich verhält es sich in Strassburg am Flughafen, wo die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich nur einen Schritt entfernt ist. Basel-Mulhouse (F) setzt dem Ganzen noch die Krone auf, denn Strassbourg-Mühlhausen klingt genauso wie Mulhouse, das gar nicht so weit entfernt liegt. Strassburg ist auch immer eine Reise wert.

Basel war historisch gesehen keine königliche Stadt im Sinne einer Residenzstadt eines Monarchen oder Königs. Es war jedoch eine bedeutende Stadt im Heiligen Römischen Reich und spielte eine wichtige Rolle in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht (und spielt sie immer noch).

Im Mittelalter gehörte Basel zum Herzogtum Schwaben im Heiligen Römischen Reich und war eine unabhängige Reichsstadt. Das bedeutet, dass Basel direkt dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches unterstellt war und keine regionalen Herzöge oder Könige über sich hatte. Die Stadt hatte eine herausragende Stellung als Handelszentrum und war ein wichtiger Ort für kulturellen und intellektuellen Austausch, insbesondere durch die Universität Basel, die 1460 gegründet wurde.

Während Basel also keine königliche Stadt war, spielte es dennoch eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches und der europäischen Kultur. Als Österreicherin hat mich besonders beeindruckt, wie Basel seine Unabhängigkeit gegenüber dem Einfluss der Habsburger verteidigen konnte, und dies obwohl in der Schweiz die Stammburg der Herrscherdynastie steht. Die Fähigkeit einer Stadt, sich in einer Zeit politischer und religiöser Turbulenzen gegenüber mächtigen Dynastien zu behaupten, zeugt von einer starken politischen und gesellschaftlichen Struktur.

In dieser un-königlichen Stadt am Rhein also könnte es durchaus sein, dass sich die Könige bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen im „Dreikönigskuchen-Café“ darüber unterhalten, wer von ihnen nun der wahre Herrscher des Kuchens ist. Vielleicht ist der Dritte König ein Hobby-Bäcker und hat sich bei den anderen Königen durch seinen außergewöhnlichen Teig in die königliche Backelite katapultiert.

Kurz gesagt, es scheint, als hätte die Stadt ein Faible für königlichen Überfluss, sei es in Hotels oder in den engen Gassen. Möge der Vierte König immer mit einem Augenzwinkern im Hintergrund lauern und für eine königliche Überraschung sorgen! Nach Corona allerdings hat Basel an Glanz verloren; generell war und ist es anders zu spüren. Dennoch, müsste ich mir eine faszinierende und kreative Beschreibung abringen würde ich sagen Basel ist Grossstadtklein, Panoramasofa, Augenblickkontakt, Kaffeesatzgespräche, Mittendrin, Gesichterrauschen, Impulsfeuerstelle, Wildwechselkraft, Gedankensurfkultur, Simultangeflüster und Glücksraumgefühl.

Abschließend möchte ich Ihnen noch einige Rezepte vorstellen:

Leckere Galette Rezepte und ein Kraftsupperl.

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